Stahlhelm Modell 1935 (M35) der deutschen Wehrmacht, eingeführt im Jahr 1935 als Weiterentwicklung der Helme des Ersten Weltkriegs. Dieses Modell zählt zu den technisch hochwertigsten Varianten des Stahlhelms und wurde vor allem in den frühen Kriegsjahren eingesetzt.
Gefertigt aus gepresstem Stahl, verfügt der Helm über eine geformte Kalotte mit gerolltem Rand, der zusätzliche Stabilität bietet. Die seitlichen Lüftungsöffnungen sind durch separate Metallbuchsen ausgeführt, ein charakteristisches Merkmal des M35 im Vergleich zu späteren Modellen.
Im Inneren befindet sich ein verstellbares Lederfutter, befestigt an einem Metallring, das für Tragekomfort und sicheren Sitz sorgt. Ergänzt wird das System durch einen Kinnriemen, der den Helm stabilisiert.
Der M35 wurde von allen Teilstreitkräften verwendet und ist eines der bekanntesten Ausrüstungsteile der deutschen Streitkräfte.
Er steht für die Kombination aus Schutz, Ergonomie und Verarbeitungsqualität der frühen Kriegsproduktion.