Schulterklappen – Artillerie der Wehrmacht (Mannschaften)
Diese Schulterklappen gehören zur Uniform der Mannschaften der Artillerie der Wehrmacht während des Zweiten Weltkriegs.
Die Artillerie stellte eine der wichtigsten Unterstützungswaffen der deutschen Armee dar und war für indirektes Feuer, vorbereitende Beschießungen sowie Feuerunterstützung für Infanterie- und Panzerverbände verantwortlich.
Im deutschen Uniformsystem dienten Schulterklappen zur Kennzeichnung sowohl des Dienstgrades als auch der Truppengattung, die durch die sogenannte Waffenfarbe dargestellt wurde.
Diese Ausführung besteht aus feldgrauem Wolltuch mit roter Paspelierung entlang des Randes. Die Farbe Rot war die traditionelle Waffenfarbe der Artillerie.
Die Schulterklappen besitzen die typische flache Konstruktion der Mannschaftsmodelle und verfügen über eine Lasche zur Befestigung mit Knopf an der Uniform. Sie wurden auf der Feldbluse sowie auf anderen Uniformteilengetragen.
Gefertigt von verschiedenen militärischen Textilherstellern, gehörten diese Schulterklappen zur Standardausstattung der deutschen Artillerieeinheiten.