Ringkragen der Wehrmacht, Typus der von der Feldgendarmerie getragenen Dienstabzeichen während der Zeit des Dritten Reiches. Die regulär eingeführten Ringkragen bestanden üblicherweise aus gepresstem Leichtmetall, zeigten den Hoheitsadler mit entsprechender Inschrift und waren rückseitig mit Filz oder Stoff unterlegt. Getragen wurden sie mittels Metallkette über der Uniform und dienten als sichtbares Zeichen der militärpolizeilichen Befugnis.
Das hier vorgestellte Exemplar entspricht jedoch nicht den dokumentierten und offiziell eingeführten Standardausführungen der Jahre 1935–1945. Abweichungen in Formgebung, Proportionen oder Detailausführung lassen keine eindeutige Zuordnung zu einem bekannten, regulär ausgegebenen Modell zu.
Bislang sind keine gesicherten Archivunterlagen oder zeitgenössischen Bildquellen bekannt, die diese konkrete Variante eindeutig belegen. Es ist daher möglich, dass es sich um ein nie zur Serienfertigung gelangtes Prototypenstück, um ein Entwurfsmuster oder um eine spätere Fantasieanfertigung ohne belegte zeitgenössische Produktion handelt.
Da der Ringkragen der Feldgendarmerie eines der markantesten Erkennungszeichen dieser Truppengattung darstellte, existieren im Sammlerbereich zahlreiche Varianten, Musterstücke und Nachfertigungen. Dieses Stück ist daher im Rahmen einer typologischen und vergleichenden Untersuchung einzuordnen und nicht als gesichert eingeführtes Dienstabzeichen zu betrachten.