Die Offiziers-Kragenspiegel der Feldgendarmerie gehörten zu den charakteristischen Uniformabzeichen der Offiziere der militärischen Polizeitruppe der deutschen Wehrmacht während des Zweiten Weltkriegs.
Diese Abzeichen wurden am Kragen der Feldbluse, der Standarduniformjacke des deutschen Heeres, angebracht und dienten zur Kennzeichnung der Offizierslaufbahn innerhalb der jeweiligen Truppengattung.
Im Gegensatz zu den Litzen der Mannschaften und Unteroffiziere verwendeten Offiziere aufwendig gestickte Kragenspiegel mit silbernem Arabeskenmuster, das aus metallisiertem Faden gefertigt wurde.
Der Untergrund der Kragenspiegel zeigte die Waffenfarbe, das Farbsystem zur Kennzeichnung der verschiedenen Truppengattungen der Wehrmacht.
Für die Feldgendarmerie war die orange Waffenfarbe vorgesehen. Diese militärische Polizeitruppe erfüllte zahlreiche Aufgaben innerhalb der deutschen Streitkräfte, darunter:
Verkehrsregelung militärischer Kolonnen,
Aufrechterhaltung der militärischen Disziplin,
Sicherheitsaufgaben in rückwärtigen Gebieten,
Bewachung und Verwaltung von Kriegsgefangenen,
polizeiliche Aufgaben in besetzten Gebieten.
Offiziere der Feldgendarmerie führten Einheiten der militärischen Polizei und waren für Organisation, Koordination und Durchführung dieser Aufgaben verantwortlich.
Ein weiteres typisches Merkmal der Feldgendarmerie war der Ringkragen (Gorget), der während des Dienstes getragen wurde und die Zugehörigkeit zur militärischen Polizei deutlich sichtbar machte.
Die Kragenspiegel der Offiziere wurden üblicherweise aus hochwertigem Tuch mit silberner Metallfadenstickereigefertigt. Ihre Herstellung erfolgte durch verschiedene deutsche Uniform- und Textilhersteller, die Abzeichen und Ausrüstungsgegenstände für Offiziere der Wehrmacht produzierten.
Die Kragenspiegel mit oranger Waffenfarbe stellen somit ein klassisches Uniformdetail der Offiziere der Feldgendarmerie der Wehrmacht dar.