Schulterklappen – Sanitätsdienst der Wehrmacht (Mannschaften)
Diese Schulterklappen gehören zur Uniform der Mannschaften des Sanitätsdienstes der Wehrmacht während des Zweiten Weltkriegs.
Der Sanitätsdienst war für die medizinische Versorgung verwundeter Soldaten, die Einrichtung von Verbandsplätzen, den Betrieb von Lazaretten sowie den Transport von Verwundeten verantwortlich und stellte damit eine wesentliche Unterstützungsstruktur der deutschen Streitkräfte dar.
Im deutschen Uniformsystem dienten Schulterklappen zur Kennzeichnung sowohl des Dienstgrades als auch der Truppengattung bzw. des Dienstzweiges, dargestellt durch die sogenannte Waffenfarbe.
Diese Ausführung besteht aus feldgrauem Wolltuch mit kornblumenblauer Paspelierung entlang des Randes. Die Farbe Kornblumenblau war die traditionelle Waffenfarbe des Sanitätsdienstes.
Die Schulterklappen besitzen die typische flache Konstruktion der Mannschaftsmodelle und verfügen über eine Lasche mit Knopfloch, mit der sie an der Feldbluse befestigt wurden.
Gefertigt von verschiedenen militärischen Textilherstellern, gehörten diese Schulterklappen zur Standardausstattung des medizinischen Personals der Wehrmacht.