Die Litzen-Kragenspiegel mit dunkelgrünem Hintergrund gehörten zu den charakteristischen Uniformabzeichen der deutschen Wehrmacht während des Zweiten Weltkriegs.
Diese Abzeichen wurden am Kragen der Feldbluse, der Standarduniformjacke des deutschen Heeres, getragen. Sie waren für Mannschaften und Unteroffiziere vorgesehen, während Offiziere andere Kragenspiegel verwendeten.
Das typische Litzenmuster bestand aus zwei parallel verlaufenden Zierstreifen, die auf einem rechteckigen Stoffträger angebracht waren. Diese Streifen wurden meist aus hellgrauem oder silberfarbenem Garn gefertigt.
Der dunkelgrüne Hintergrund entsprach dem traditionellen Kragenstoff der frühen Feldblusen, der besonders bei Uniformen der Vorkriegszeit und der frühen Kriegsjahre verwendet wurde. Dieses dunkelgrüne Kragentuch war ein typisches Merkmal vieler früher Wehrmachtsuniformen.
Viele dieser Kragenspiegel wurden mit der BeVo-Webtechnik hergestellt. Der Name BeVo steht für Bandfabrik Ewald Vorsteher, einen deutschen Hersteller, der sich auf gewebte Uniformabzeichen spezialisierte.
Bei dieser Technik wurde das Muster direkt in das Gewebe eingearbeitet, wodurch besonders präzise und langlebige Abzeichen entstanden.
Die Litzen bestanden üblicherweise aus feldgrauem Trägerstoff, in den das Litzenmuster eingewebt war, und wurden anschließend auf einen dunkelgrünen Stoffuntergrund montiert.
Während des Krieges wurden solche Abzeichen von zahlreichen deutschen Textil- und Uniformherstellern produziert. Originale Exemplare können unterschiedliche Webstrukturen oder Herstellungsmerkmale aufweisen, die Rückschlüsse auf Produktionszeit und Hersteller erlauben.
Die dunkelgrünen Litzen gehören somit zu den klassischen Uniformdetails der Heer-Uniformen der Wehrmacht im Zweiten Weltkrieg.