Schulterklappen – Sanitätsdienst der Wehrmacht, Tropenausführung
Diese tropischen Schulterklappen gehören zur Uniform des Sanitätsdienstes der Wehrmacht, der medizinischen Organisation der deutschen Streitkräfte während des Zweiten Weltkriegs.
Der Sanitätsdienst war für die medizinische Versorgung verwundeter Soldaten, den Betrieb von Feldlazaretten, die Erstversorgung an der Front sowie den Transport von Verwundeten verantwortlich.
Im Nordafrika-Feldzug operierten Sanitätseinheiten gemeinsam mit den Kampfverbänden des Deutschen Afrika Korps (DAK), das ab 1941 im Wüstenkrieg gegen britische Streitkräfte eingesetzt wurde.
Für diesen Einsatz entwickelte die Wehrmacht spezielle Tropenuniformen, gefertigt aus leichtem Baumwollstoff in khaki- oder olivfarbener Tönung, die besser an das heiße Klima angepasst waren.
Im deutschen Uniformsystem kennzeichnete die Waffenfarbe die jeweilige Truppengattung oder den Dienstzweig. Beim Sanitätsdienst war diese Farbe blau, sichtbar als Paspelierung entlang der Schulterklappen.
Die Schulterklappen besitzen die typische flache Konstruktion der Mannschaftsmodelle und werden mit einer Lasche und Knopf an der Tropenfeldbluse befestigt.
Solche Schulterklappen sind ein charakteristisches Element der Uniform des medizinischen Personals der Wehrmacht im Afrikafeldzug.