Das ist eine Reproduktion des Trageriemens aus Leder, der für die deutschen Maschinenpistolen MP38 und MP40 verwendet wurde. Diese Waffen wurden während des Zweiten Weltkriegs von zahlreichen Einheiten eingesetzt, darunter Infanterie, Panzerbesatzungen, Fallschirmjäger und andere Truppenteile, bei denen eine kompakte automatische Waffe von Vorteil war. Der Riemen diente dazu, die Maschinenpistole sicher und griffbereit zu tragen.
Historische Trageriemen bestanden in der Regel aus dunkelbraunem Leder mit charakteristischer Kreuzprägung und Linienprägung entlang der Kanten. In vielen Merkmalen ähnelten sie dem Riemen des Karabiner 98k, waren jedoch in Details und Befestigung an die MP38/40 angepasst. Bei hochwertigen Reproduktionen wird häufig eine Breite von etwa 22–23 mm angegeben, mit Metallschieber, Verschlussknopf oder Dorn und Haltestück.
Die Befestigung erfolgte an den vorgesehenen Riemenpunkten der Maschinenpistole. Ein Ende wurde vorne angebracht, das andere hinten am Griff- oder Gehäusebereich befestigt. Obwohl die Handbücher eine korrekte Montageweise vorgaben, zeigen zeitgenössische Fotografien verschiedene praktische Befestigungsarten. Dies kann mit Felderfahrung, Materialverschleiß oder individuellen Tragegewohnheiten zusammenhängen.
Technisch ist dieser Riemen ein kleines, aber wichtiges Zubehörteil. Er vervollständigt eine Replik, eine Schaufensterpuppe, eine Vitrine oder eine historische Darstellung und sorgt dafür, dass die MP38/40 nicht nackt oder unvollständig wirkt. Leder verleiht dem Stück eine glaubwürdige historische Optik, während die Metallteile die Funktionen von Einstellung, Befestigung und Halt übernehmen.
Kuriosität: MP38/40-Riemen werden oft mit K98k-Riemen verglichen, weil Material, Prägung und Länge ähnlich sein können. Ein wesentlicher Unterschied liegt jedoch in den Löchern und Befestigungspunkten, die speziell an die kompaktere Bauweise der Maschinenpistole angepasst wurden.