Verwendet am Karabiner 98k, dem 1935 eingeführten deutschen Ordonnanzgewehr, folgt dieser Riemen der typischen Konfiguration des Trageriemens, wie er während des Zweiten Weltkriegs von der Wehrmacht genutzt wurde. Seine Aufgabe war es, das Gewehr sicher über der Schulter oder in Marschposition zu tragen, ohne die schnelle Handhabung der Waffe zu beeinträchtigen.
Gefertigt aus Leder, mit Metallbeschlägen, Halteschlaufen und Verstellschieber, bietet er eine deutlich überzeugendere Wirkung als ein einfacher Universalriemen. An einem K98 für Ausstellung, Replik, Schaufensterpuppe oder Reenactment-Aufbau verändert der korrekte Trageriemen sofort den Gesamteindruck der Waffe und verleiht ihr eine glaubwürdigere, vollständigere und historisch stimmigere Erscheinung.
Das wichtigste Detail ist der Frosch: das Endstück, mit dem der Riemen korrekt am Befestigungssystem des Gewehrs gesichert wird. Ohne dieses Bauteil wirkt der Trageriemen unvollständig oder falsch montiert. Zusammen mit Verstellschieber und Schlaufen ermöglicht der Frosch die Längenregulierung und sorgt für einen stabilen Sitz am Gewehr.
Aus sammlerischer Sicht ist dieser Riemen ein kleines, aber wesentliches Zubehörteil. Er vervollständigt das Profil des Karabiner 98k, verbessert die Präsentation auf Mannequins, Waffenständern und Vitrinen und eignet sich für historische Darstellung, Sammlung, Szenografie sowie private oder museale Ausstellungen.
Kuriosität: Der K98k-Riemen wird häufig auch mit anderen deutschen Waffen des Zeitraums in Verbindung gebracht, darunter G/K43 und MP43/44, da bestimmte Riemen- und Befestigungskonfigurationen angepasst oder auf mehreren Waffensystemen verwendet wurden.