Seitengewehrtragefrosch aus braunem Leder für das Karabiner 98k, entwickelt zur Aufnahme und Befestigung des Standard-Seitengewehrs der deutschen Streitkräfte im Zweiten Weltkrieg. Dieses Ausrüstungsteil diente dazu, die Bajonette sicher am Koppel zu tragen und gleichzeitig einen schnellen Zugriff im Einsatz zu gewährleisten.
Gefertigt aus starkem, strapazierfähigem Leder, weist der Frosch eine gefaltete und vernähte Konstruktion auf, verstärkt durch Metallnieten an belasteten Stellen. Im oberen Bereich befindet sich eine Metallöse bzw. ein Befestigungsstift, an dem das Bajonett eingehängt wird. Auf der Rückseite sorgen Gürtelschlaufen für eine feste Verbindung mit dem Koppel.
Die braune Lederfarbe ist typisch für frühere Produktionsphasen und spiegelt die klassische Lederverarbeitung wider, bevor schwarze Varianten im Zuge der Kriegsproduktion häufiger wurden. Verwendet wurde dieses Ausrüstungsteil vor allem von Soldaten, die mit dem Karabiner 98k ausgerüstet waren.
Der Seitengewehrtragefrosch ist ein Beispiel für die funktionale Gestaltung militärischer Ausrüstung sowie für die handwerkliche Qualität der Lederverarbeitung im deutschen Militärwesen.